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Feldmarschall Wilhelm von Lamboy auf dem Haus Lamboystraße 15 |
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Kleine Stadtteilgeschichte
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| Blick von der Brücke nach dem Nordbahnhof in den Stadtteil hinein auf die Lamboystraße |
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Hanau-Lamboy ist wahrscheinlich der einzige Stadtteil in Deutsch- land, der nach dem Verlierer einer Schlacht benannt ist. Von Septem- ber 1635 bis zum 13. Juni 1636 be- lagerte der Feldmarschall der kai- serlichen Truppen Wilhelm Graf von Lamboy ( 1659) mit seinen Soldaten Hanau. Doch ohne Erfolg: Die Bewohner der Stadt konnten sich erfolgreich gegen die Belage- rung wehren.
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Ein Bild von Feldmarschall Lamboy ist am Haus Lamboystraße 15 zu sehen, wenn man Richtung Innenstadt fährt (siehe Bild oben).
Das Ereignis ist nach wie vor bedeutend für die Geschichte Hanaus. Seitdem wird zur Erinnerung an die Ereignisse aus dem Dreißigjährigen Krieg alljährlich das Lamboy-Fest gefeiert (mittlerweile in der Innenstadt), und zwar am Wochenende, das dem 13. Juni am nächsten liegt.
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| Die Hessen-Homburg-Kaserne, einst Militärgelände, jetzt haben sich dort das technische Rathaus, die Hessen-Hom- burg-Schule, Gastronomie und einige Firmen angesiedelt |
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| Skulptur auf dem Ulanenplatz, im Hintergrund die Volkshochschule |
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| Der Ulanenplatz, früher Stützpunkt der gleichnamigen Soldaten, heute u. a. Sitz der Volkshochschule (im Bild) |
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Auch Napoleon hat auf seinem Rückzug aus Russland im Gebiet des Stadtteils mit seiner Armee gelagert, und zwar im Bereich des heutigen Flussviertels.
Gut hundert Jahre später wur- den die zahlreichen Kasernen ge- gründet, die es zum Teil heute noch gibt vor allem die Gebäude der ehemaligen François-Kaserne am heutigen Ulanenplatz (siehe Bilder links).
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An der Lamboystraße stehen einige der wenigen älteren Häuser Hanaus, die im Zweiten Weltkrieg, im März 1945 nicht zerstört worden sind, ehemalige Offizierswohnungen (siehe Bild rechts).
Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen dann die Amerikaner für mehrere Jahrzehnte in die Kasernen ein ...
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| Die gründerzeitlichen Häuser der Lamboystraße mit ihren ehemaligen Offizierswohnungen |
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