Kreuzkirche
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Gottesdienste an der Kreuzkirche

Verschiedene Formen für verschiedene Menschen

Das aktuelle Gottesdienstprogramm finden Sie hier. Siehe auch unter Veranstaltungen.

Allgemeines

Der Gottesdienst ist regelmäßige Feier der Gemeinde, in der sie zu Gott betet, singt und über sich und Gott nachdenkt, und wird normalerweise an jedem Sonn- und Feiertag um 10.00 Uhr gefeiert. Er ist der zentrale Ausdruck des Gemeindelebens und dient der Vergewisserung des Glaubens. Er hat eine allgemeine Struktur – die im Wesentlichen auch für besondere Gottesdienste gilt. Nähere Informationen dazu finden Sie unter »Gottesdienst – Begegnung mit Gott«.

Theologisch steht er im Zentrum aller Gemeindearbeit: »im Gottesdienst trifft sich die Gemeinde«, wie das die Kirche formuliert. Soziologisch ist aber festzustellen, dass die Kirche mit der traditionellen Form nur noch einen kleinen Teil der Menschen erreicht. Meist werden gerade diese Formen, die eine Reihe von Menschen Sicherheit und Vertrautheit geben, als zu verstaubt angesehen.

Die Kreuzkirche hat deshalb beschlossen, verschiedene Formen von Gottesdiensten zu feiern und sie zielgruppen- orientiert zu gestalten. Dies entspricht ihrem Leitziel, das Sie hier nachlesen können.

Hier finden Sie eine Liste der verschiedenen Gottesdienste mit näheren Erklärungen.
 

Gottesdienst / Sonntagsgottesdienst

Der »normale« Gottesdienst an der Kreuzkirche mit ausführlicher Predigt und eher traditionellen Gebeten und Liedern.

Es handelt sich um die traditionelle Form des evangelischen Gottesdienstes, die mit nur wenigen Abweichungen in allen (landeskirchlichen) evangelischen Gemeinden gefeiert wird und im Grundbestand sehr alt ist. Diese Form ist von der Landeskirche als grundsätzlich verbindlich vorgegeben und in der Agende, der schriftlich festgelegten Gottesdienstform, festgelegt. Sie enthält an einigen Stellen die Möglichkeit, Besonderheiten der jeweiligen Kirchen- gemeinde zu verwenden, worüber der Kirchenvorstand entscheiden muss. Die gültige Ordnung an der Kreuzkirche finden Sie hier.

Er hat drei Nebenformen, den Abendmahlsgottesdienst, den Gottesdienst mit Taufe und den Buß- und Bitt- gottesdienst, die ebenfalls in der Agende festgelegt sind. Für sie gilt das oben Gesagte entsprechend.
 

Abendmahlsgottesdienst

Dies ist eine Variante des Sonntagsgottesdienstes, die die Feier des Heiligen Abendmahls enthält. Auch diese Form einschließlich der traditionellen liturgischen Teile ist sehr alt.

Das Abendmahl – das auf Jesus selbst zurückgeht, als er mit seinen Jüngern am Tag vor der Kreuzigung Abschied feierte – ist eine intensive und für viele Menschen sehr emotionale Feier, in der an Jesus und an die Gemeinschaft mit ihm gedacht wird. Es dient aber auch der Vergebung der Sünden, um die Gott gebeten wird, und um die Feier der Gemeinschaft untereinander.

Nach Beschluss des Kirchenvorstands feiern wir an der Kreuzkirche das Abendmahl immer alkoholfrei, d. h. mit Traubensaft, und laden alle, die teilnehmen möchten, dazu ein, auch Kinder.

Die gültige Ordnung des Abendmahlsgottesdienstes an der Kreuzkirche finden Sie hier.
 

Gottesdienst mit Taufe

Die dritte Variante des Sonntagsgottesdienstes, in der eine oder mehrere Kinder oder Erwachsene getauft werden.

Die Taufe findet als Teil der Liturgie statt, d. h. der Taufteil ist eingebunden in den normalen Ablauf des Gottes- dienstes. An der Kreuzkirche taufen wir vor der Predigt – in anderen Gemeinden ist die Taufe manchmal nach der Predigt.

Die gültige Ordnung des Gottesdienstes mit Taufe an der Kreuzkirche finden Sie hier.
 

Buß- und Bittgottesdienst

Diese vierte Variante des Sonntagsgottesdienstes unterscheidet sich von ihm am meisten. Sie wird an bestimmten Fest- und Gedenktagen gefeiert (z. B. Buß- und Bettag, Gedenktag der Zerstörung Hanaus am 19. März), oder wenn das Thema des Sonntags oder bestimmte Ereignisse dies nahe legen. Die Gottesdienstform betont, dass wir auf Gottes Gnade angewiesen sind und darum bitten müssen.

Die gültige Ordnung des Buß- und Bittgottesdienstes an der Kreuzkirche finden Sie hier.

»Tankstelle am Abend« Gottesdienst zum Auftanken, Luft holen, Gas geben ...

Einmal im Monat, in der Regel am letzten Wochenende, feiert die Kreuzkirche ihren Gottesdienst am Sonntag Abend um 18.00 Uhr als »Tankstelle am Abend«.

Dies ist eine neue Gottesdienstform an der Kreuzkirche, in heutiger Sprache, mit modernen Elementen und zeit- gemäßer Musik, in der Regel mit einer Band. Er hat ein bestimmtes Thema, das vorher angekündigt wird.

Dieser Gottesdienst ist wesentlich freier in der Form und richtet sich vor allem an jüngere Erwachsene und an die, die sich jung fühlen. Im Unterschied zum Familiengottesdienst enthält er aber keine ausgesprochen kindgemäßen Teile. Statt einer Predigt wid das Thema des Gottesdienstes mit verschiedenen, oft multimedialen Elementen nahe- gebracht und beleuchtet. Außerdem besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich anderweitig am Gottesdienst zu beteiligen.

Meist gibt es nach dem Gottesdienst einen Imbiss und die Möglichkeit, miteinander in der Kirche ins Gespräch zu kommen.
 

Familiengottesdienst

Dies ist ein familiengerechter Gottesdienst für Kinder und Erwachsene mit neueren und kindgemäßen Texten, Gebeten und Liedern. Statt einer Predigt gibt es oft eine Erzählung, ein Spiel, eine Aktion mit den Kindern o. Ä.

Anders als die »Tankstelle am Abend« wird er nicht in einem bestimmte Turnus gefeiert, sondern zu bestimmten Festen und Gelegenheiten. In der Regel sind dies Ostermontag, Pfingsten, Erntedankfest sowie gelegentlich auch zwischendurch. Manchmal ist die Kindertagesstätte oder der Kindergottesdienst an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt.
 

Kindergottesdienst

Die sozusagen »klassische« Form des Gottesdienstes für Kinder – und in der Regel ohne deren Eltern.

Er wird an der Kreuzkirche einmal im Monat gefeiert (außer in den Schulferien), in der Regel am dritten Wochen- ende, und beginnt sonntags um 10 Uhr gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche, bevor die Kinder in einem eigenen Raum feiern. Das Thema des Sonntags, meist eine biblische Geschichte, wird in kindgerechter Form durch Erzählung, Bilder, Rollenspiele o. Ä. präsentiert. Die Kinder vertiefen es dann mit Basteleien, Bildern oder Spielen. Gerahmt und ergänzt wird das Thema durch Lieder und Gebete.

Der Kindergottesdienst dauert etwas länger als der Gottesdienst der Erwachsenen, etwa 90 Minuten, weshalb die Kreuzkirche dann ein Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst anbietet.

Das aktuelle Programm des Kindergottesdienstes ist hier zu finden.
 

Zentrale Gottesdienste

Zu bestimmten Festtagen (Christi Himmelfahrt, Buß- und Bettag u. a.) feiern die Gemeinden in der Hanauer Innen- stadt den Gottesdienst gemeinsam; manchmal findet er auch an einem besonderen Ort statt, z. B. als Gottes- dienst zum Bürgerfest Anfang September. Immer aber dient er der Stärkung der Gemeinschaft untereinander.
 

Besondere Feiertage
An bestimmten Festen legt der biblische Hintergrund besondere Gottesdienstformen nahe. Vor allem sind dies Weihnachten und Ostern.

Traditionell feiert die Kreuzkirche an Heiligabend um 16.00 Uhr einen Familiengottesdienst mit Krippenspiel.

Seit 2006 sind die Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern in einem Spannungsbogen gestaltet, um die Geschehnisse, von denen die Bibel berichtet, und deren Bedeutung nicht nur zu hören, sondern auch miterleben zu können. Vgl. dazu Karwoche und Ostern an der Evangelischen Kreuzkirche.

   

 

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